Die Psychologie der Liebe

mit freundlicher Genehmigung von Jan Erik Sigdell zitiert aus seinem Buch: „Durch den Tod ins Leben“ erschienen im Ansata- Verlag 2007

 

  • Liebe muss gezeigt werden. Nicht gezeigte Liebe ist so gut wie keine, weil die andere Person ja nichts davon hat.

 

  • Liebe muss in beide Richtungen fließen und kann im Austausch von Geben und Nehmen gedeihen und überleben. Eine einseitige Liebe verwelkt, wie eine Pflanze, die kein Wasser bekommt.

 

  • Man kann nicht mehr Liebe erwarten, als man selbst gibt. Wer wenig gibt, wird (zumindest auf Dauer) auch wenig bekommen. Und wer keine gibt, geht am Ende leer aus. Das versteht sich eigentlich von selbst, und man fragt sich, wie ein vernünftiger Mensch überhaupt erwarten kann, dass ihm eine Liebe gegeben wird, die er selbst anderen verwehrt. Trotzdem leben viele Menschen in einer solchen Weise.